Wie viel Immobilie können Sie sich in der Schweiz leisten?
Wie viel können Sie kaufen? Stellen Sie Ihr Einkommen und Ihre Eigenmittel ein: Der Rechner wendet die wichtigsten prudenziellen Kriterien an, die Schweizer Banken üblicherweise verwenden, Kaufnebenkosten des Kantons inbegriffen.
Dieser Rechner ist auf Deutsch verfügbar; die vollständige App ist zurzeit auf Französisch.
Unverbindliche Schätzung: Einzelkäufer, ohne laufende Kredite, Amortisation 1 %, Kaufnebenkosten des Kantons inbegriffen, Steuer auf dem BVG-Vorbezug inbegriffen. Basiert auf den wichtigsten prudenziellen Kriterien, die Schweizer Banken üblicherweise anwenden.
Mit dem Minimum von 20 % Eigenmitteln begrenzt Ihr Einkommen den Preis auf CHF 600'000. Setzen Sie CHF 160'000 Eigenmittel ein, fällt die Hypothek auf 77 % des Wertes: Die kalkulatorischen Zinsen sinken, und der finanzierbare Preis steigt auf CHF 633'005.
Die zwei Grenzen, die über Ihr Budget entscheiden
Die Einkommensgrenze. Die Bank rechnet mit bewusst vorsichtigen kalkulatorischen Kosten: rund 5 % Zins auf der Hypothek (auch wenn die effektiven Zinssätze tiefer liegen), 1 % des Preises für den Unterhalt, und die Amortisation. Diese Kosten dürfen, zusammen mit Ihren laufenden Krediten und Leasings, einen Drittel des Bruttoeinkommens des Haushalts nicht übersteigen.
Die Eigenmittelgrenze. Nötig sind mindestens 20 % des Preises, davon die Hälfte als «harte» Eigenmittel: Ersparnisse, Säule 3a, Schenkung, aber nicht die zweite Säule. Hinzu kommen die Kaufnebenkosten des Kantons (Handänderungssteuer, Notar, Schuldbrief), stets bar zu bezahlen, sowie die Steuer, wenn Sie Ihre zweite Säule vorbeziehen. Der Rechner behält die tiefere der beiden Grenzen.
Beispiel: Mit 9'000 Franken Bruttoeinkommen pro Monat, 100'000 Franken harten Eigenmitteln und 60'000 Franken BVG-Guthaben im Wallis, ohne laufende Kredite, erlaubt die Einkommensgrenze einen Kaufpreis von rund 600'000 Franken, und sie ist es, die begrenzt (die Eigenmittel würden rund 700'000 erlauben). Wer höher zielen will: mehr Einkommen, ein Mitkäufer, oder die laufenden Kredite zurückzahlen.
Häufige Fragen
Wie berechnen Schweizer Banken, wie viel Immobilie ich mir leisten kann?+
Zwei Grenzen gelten. Beim Einkommen: Die kalkulatorischen Kosten der Immobilie (kalkulatorischer Zinssatz von rund 5 %, Unterhalt 1 %, Amortisation) plus Ihre laufenden Kredite dürfen einen Drittel des Bruttoeinkommens des Haushalts nicht übersteigen. Bei den Eigenmitteln: mindestens 20 % des Preises, davon 10 % «harte» Mittel (ohne zweite Säule), hinzu kommen die Kaufnebenkosten des Kantons. Der Rechner behält die tiefere der beiden Grenzen, auf Basis der wichtigsten prudenziellen Kriterien, die Schweizer Banken üblicherweise anwenden.
Warum rechnet die Bank mit einem Zinssatz von 5 %, obwohl die effektiven Zinssätze tiefer liegen?+
Das ist der «kalkulatorische» Zinssatz: ein Sicherheitspolster, um zu prüfen, ob Sie einen dauerhaften Zinsanstieg tragen könnten. Ihre tatsächliche Monatsbelastung zahlen Sie zum Marktzins, aber Ihr Dossier wird zum kalkulatorischen Zinssatz geprüft.
Zählt die zweite Säule zu meinen Eigenmitteln?+
Ja, aber nie für die 10 % «harten» Mittel und nie für die Kaufnebenkosten: Sie deckt höchstens den Teil der Eigenmittel zwischen 10 % und 20 % des Preises. Und wenn Sie sie vorbeziehen, ist die Steuer auf der Auszahlung zusätzlich bar zu bezahlen. Die Alternative ist die Verpfändung: Das Guthaben bleibt in der Pensionskasse und dient als Sicherheit.
Welche Einkommen zählen für die Tragbarkeit?+
Das Bruttoeinkommen des Haushalts: Ihres, und beim Kauf zu zweit das des Mitkäufers. Ein solidarischer Mitschuldner, der im Vertrag eingetragen ist, stärkt das angerechnete Einkommen, ohne Eigenmittel beizusteuern; eine blosse Bürgschaft fliesst nicht in die Berechnung der Bank ein. Ihre laufenden Kredite und Leasings kommen zu den Kosten hinzu und verringern somit die Kapazität.
Ist dieses Ergebnis eine Zusage?+
Nein. Es ist eine unverbindliche Schätzung auf Basis der üblichen prudenziellen Kriterien. Jede Bank wendet ihre eigenen Margen an, und Ihr vollständiges Dossier (berufliche Situation, weitere Verpflichtungen) macht den Unterschied. Nutzen Sie diese Zahl als solide Grössenordnung, um Ihre Suche einzugrenzen.
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